über uns

Willkommen auf Stadtimker.de – einem neu entstehenden Netzwerk von Münchner Imkern, urbanen Gärtnern, hoffnungslosen Honigjunkies und manischen Bienenstreichlern!

Seit Jahren ist immer wieder die Rede vom Bienensterben und fehlenden Nachwuchs der Imker. Gleichzeit weiß man, dass die Biene auf Grund Ihrer Bestäubungsleistung, nach Rind und Schwein, das drittwichtigste Nutztier des Menschen ist. Jedoch den Wert von Bienen (zu denen letztlich neben Honigbienen auch Wildbienen, Hummeln, Wespen, Hornissen zählen), aber nur auf eine reine Wirtschaftsleistung zu begrenzen wäre deutlich zu kurz gegriffen, denn Insekten sind das Rückgrat unseres Ökosystems.

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, …

  • die Aktiven zu vernetzen um Neues entstehen zu lassen
  • die Stadtimker zu unterstützen und damit auch Neulinge zu gewinnen und zu fördern
  • Themen wie Ökologie, Artenvielfalt, Gentechnik und Pestizide mehr Raum zu geben
Stadtimker Übersicht

Unsere Schwerpunkte

Gemeinsam bilden wir ein Netzwerk, über das wir uns Austauschen und mit Tipps & Tricks helfen können. Wir beziehen Interessierte ein, setzen regelmäßig neue Impulse und transportieren unser Anliegen und das Streben nach einen naturgemäßen Leben in der Stadt.

Wie könnt Ihr uns unterstützen?

  • helft uns, das Projekt zu finanzieren
  • meldet Euch, wenn Ihr einen Standplatz für Bienen habt
  • meldet Euch, wenn Ihr schon Imker in München seid
  • meldet Euch, wenn Ihr Stadtimker werden wollt
  • meldet Euch, wenn Ihr Räumlichkeiten für Vorträge und Veranstaltungen habt
  • meldet Euch, wenn Ihr Räumlichkeiten für unsere Imkerwerkstatt habt
  • werdet „Freund“ von Stadtimker.de auf Facebook
  • folgt uns auf Twitter
  • kommentiert unsere Blogbeiträge
  • empfehlt uns Euren Freunden und Kollegen

Wir können nur so gut sein, wie die Summe aller Beteiligten – mitmachen statt zusehen 🙂

 


Ronny Andrä

Ronny Andrä

Ronny Andrä

Hallo, mein Name ist Ronny Andrä. Eigentlich wollte ich nur entspannen, als ich damals auf der Couch meiner Schwiegereltern lag und Fernsehen sah. Dann wurde allerdings eine Dokumentation über Bienen gezeigt, die auf den Dächern von Berlin-Kreuzberg leben. Angefixt von der Idee, selbst Bienen zu halten, stürmte ich sofort die nächste Bibliothek und anschließend den Imkerverein München-Nymphenburg. Nun blieb nur noch die Frage nach einem passenden Standort. Schnell hatte ich das Flachdach unserer Mietwohnung in München-Sendling im Hinterkopf. Da die Hausverwaltung die Dach-Idee nicht so gut fand und meine Frau nicht schnell genug „Nein“ sagen konnte, stand im Mai 2012 mein erstes Volk auf unserem Balkon. Dort steht es bis heute und ist auch für meine Frau nicht mehr wegzudenken. Schnell bemerkte ich, dass mir der zeitlich begrenzte Rahmen zum Austausch mit anderen Jungimkern im Verein nicht ausreichte. Die Idee eines Jungimker-Stammtisches entstand und wurde auch von anderen gerne angenommen. Der Stammtisch wuchs schnell über die allgemeinen Bienenthemen hinaus. Um Wissen und Kontakte noch besser zur vernetzten und den Jungimkern ein „Gesicht“ zu geben, entschieden wir uns, das bereits bestehende Stadtimkerportal wiederzubeleben. Aus einem ersten Volk auf dem Balkon sind ein Jahr später sieben Völker an verschiedenen Stellplätzen geworden. Besonders dankbar bin ich Andreas (Bock). Er gestattete mir in meiner größten Not auf der Suche nach einem Stellplatz, mein zweites Volk bei ihm auf der Stemmerwiese in Sendling aufzustellen. Im Oktober 2012 kam das Team der IG-Feuerwache auf mich zu. Sie betreiben einen interkulturellen Garten im Westend. Und was liegt näher als Bienen im Garten? Meine Bienen schließen jetzt den ökologischen Kreislauf und bestäuben fleißig Erdbeeren, Himbeeren und Co. Und pünktlich zum Tag des Bieres und des Buches kam Günther Baumann vom Richelbräu in Neuhausen auf mich zu. Er hatte den Wunsch, Bienen aufzustellen mit dem Hintergedanken, den Honig für Honigbier zu verwenden. So wurde der 23.04.2013 vom Tag des Bieres und des Buches um den „Tag der Bienen“ erweitert und die Beute im grünen Innenhof der Hausbrauerei aufgestellt. Für mich ist es das Schönste, Kindern und Interessierten die faszinierende Welt der Bienen praktisch zu zeigen und vor allem die wesensgemäße Bienenhaltung näher zu bringen.


Andreas Bock

Andrea Bock

(c) www.fotobocks.de

Eigentlich suchte ich im Netz nur nach einer Telefonnummer eines Münchner Imkers und landete schließlich auf „stadtimker.de“. Die Idee fand ich sofort gut. Traf mich mit Daniel zum Gedankenaustauch. Beim zweiten Treffen war Ralf dabei, um den ersten Münchner-Honigabend mit vorzubereiten. Der Zuspruch des Abends motivierte, weitere Ideen auszuhecken und Neues auszuprobieren, um mit Vernetzungsarbeit und wesensgemäßer Bienenhaltung in der Stadt,  die beginnende Sensibilität vieler für unsere Umwelt zu fördern.
Es liegt an uns, ob die Bienen überleben und wir uns an der Artenvielfalt in der Natur erfreuen oder sie in den grünen Wüsten einfach verhungern oder durch Nervengifte zugrunde gehen. Die Bienen sind der Spiegel unserer Umwelt.

Selber baue ich eine kleine Demeterimkerei auf, unterstütze den Aufbau von Schulimkereien, mache Obstbaumschnitt und beschäftige mich mit politischer Aktions-Fotografie. Jetzt suche ich nicht mehr nach Telefonnummern im Netz, sondern nach ImkerInnen, die mit mir einen Bienenstand in der Stadt betreiben oder ein Plätzchen oder ein Dach zur Verfügung stellen können.


Kristin Mansmann

Kristin Mansmann

Kristin Mansmann

Hallo, ich bin Kristin Mansmann. Schon während meiner Schulzeit schwirrten diese kleinen faszinierenden Insekten durch mein Leben. Mein Bruder und ich hatten mehrere Bienenvölker im Garten stehen.
Nach 18 Jahren erfolgreicher Tätigkeit in der Unternehmenskommunikation zog es mich schließlich zurück in die Natur und zu den Bienen und es entstand meine Bioland-Imkerei Berg & Blüte. Wie der Name schon vermuten lässt, imkere ich nicht nur in der Stadt, sondern auch in den schönen bayerischen Bergen. Glück pur! Ich engagiere mich im ökologischen Landbau. Zum einen als Imkerin im Anbauverband Bioland als auch in der Genussgemeinschaft Städter und Bauern.


Peter Niedersteiner

Peter Niedersteiner

Peter Niedersteiner

Ich genieße beim Imkern meine Zeit zum Lernen, Beobachten und Arbeiten draußen in der Natur. Die Honigbiene stellt für mich eine Art Fenster dar. Wenn ich in den offenen Kasten blicke, kann ich viel über den aktuellen Zustand meiner Umwelt erkennen. Dabei finde ich täglich neue Herausforderungen mir Fragen zu stellen, um die ökologischen Gesamtzusammenhänge, um mich herum verstehen, bewundern und schützen zu lernen. So habe ich mich in den letzten drei Jahren intensiv mit Bienen und imkerlicher Praxis beschäftigt, wodurch mein Weg auch zu den Stadtimkern München führte. Aktuell bereite ich meine Promotion zum Thema „Imkerei-Wissen im Wandel – Zugang, Generierung und Weitergabe“ vor. Ich denke, dass es an der Zeit ist den Menschen mehr Aufmerksamkeit zu schenken, die Bienen halten, um besser verstehen zu können wie sie ihr praktisches Imkerei-Wissen erlernen, wo sie dieses weiterentwickeln, diskutieren und weitergeben, welche Probleme sie beschäftigen, und wie sie in Zukunft unterstützt werden könnten.


Felix Remter

Felix Remter

Felix Remter

Bienen und nur sie alleine können diesen unglaublich leckeren und gesunden Honig, das geheimnisvolle und schöne Bienenwachs und das mächtige und uralte Heilmittel Propolis herstellen. Für mich war also schon als kleines Stadtkind klar, dass Bienen nicht nur genial sein müssen sondern trotz Stachel und Gift eindeutig zu den Guten gehören.
Als 16jähriger Praktikant habe ich in Cornwall einen Imker kennengelernt. Dieser einfache Mann wusste so viel über die Zusammenhänge in unserer Umwelt, dass ich immer wieder zu ihm ging um mir seine Geschichten anzuhören. Als ich ihn mal fragte, woher er das alles wisse, meinte er: You’ll learn with the bees. Ziemlich lange trug ich also das eher diffuse Bedürfnis in mir, etwas von den Bienen zu lernen.
Da Vereine nun nicht so mein Fall sind, war es schließlich notwendig, nette Leute kennenzulernen, die ebenfalls nach einem eigenen Weg zu Bienen in der Stadt suchten. In unserem Münchner Stadtimker Kollektiv arbeiten erfahrene und Jungimker in verschiedenen Projekten auf Augenhöhe zusammen. Jeder bringt das mit ein was er kann. Zuerst übte ich mich gemeinsam mit Sebastian Wendlandt an der Bienenkiste. Mit etwas Erfahrung bauten wir dann zusammen die Honigpumpe auf. Bald kam die kollektive Arbeit am Münchner Stadtteilhonig dazu, auf die ich mich dann irgendwann ganz konzentrierte.
Meine Bienen im Lehel verbinden heute die Besucher und vielen Mitarbeiter vom Münchner Museum für Völkerkunde und dem Berufsverband Bildender Künstler. Und sie brachten das Haus der Kunst, die Goldene Bar und die Surfer am Eisbach in einer ganz neuen Erfahrung zusammen. Gemeinsam mit meinen Bienen versuche ich immer wieder verschiedene Menschen und Institutionen zusammenzubringen. Und wer sich einmal für den Kosmos der Biene geöffnet hat, der kommt nur schwer wieder davon los.


Doris Schuppe

stadtimker.de :: DoSchu

Doris Schuppe

Im Sommer 2010 hatte mein Bruder in seinem Garten in Köln ein Bienenvolk zu Gast. Zu Weihnachten überraschte er uns mit einem Honig, der so lecker, blumig und vielfältig schmeckte, dass ich ihm kaum glauben mochte, dieser stamme von „seinen“ Bienen!
Davon inspiriert habe ich mich auf die Suche nach Stadtimkern in München gemacht – und den 1. Münchner Honigabend besucht. Das Projekt Stadtmimker.de hat mir so gefallen, dass ich es aktiv unterstützen und vorantreiben möchte.

Als Kommunikationsprofi mit Schwerpunkt Social Media und studierte Biologin (Diplomarbeit übrigens zu den Gesängen von Laubheuschrecken) helfe ich dem Netzwerk Stadtimker.de, informative, unterhaltsame oder nützliche Beiträge zu schreiben. Auf meinem Stadt-Balkon gibt es neben Nahrung für Bienen und Hummeln auch zwei Wildbienen-Hotels (inzwischen mit Schutz vor dem Buntspecht, der sie als spannende Nahrungsquelle entdeckte).


Diana Ulich

Diana Ulich

Diana Ulich

Vor einige Jahren war ich beim Tag der offenen Tür eines Münchner Imkervereins.
Ich fand es wahnsinnig spannend, was sie dort alles über die Bienen und die Entstehung von Honig erzählten und je mehr ich nachfragte umso mehr bemerkte ich, wie mich die Bienen in ihren Bann zogen.
Zu guter Letzt erfuhr ich, dass es relativ einfach sei, Imker zu werden – ein Zweitageskurs und fertig. Gesagt getan, im darauffolgenden Frühjahr konnte ich es kaum erwarten, bis der nächste Imkerkurs endlich stattfinden sollte.
Nach so einem Zweitageskurs raucht einem erstmal richtig der Kopf und Imker ist man dann auch noch nicht, denn dazu muss man neben Theorie natürlich auch praktisch mit den Bienen umgehen können. Und genau hierfür ist es wichtig ein Netzwerk von Imkern zu haben, um Erfahrungen auszutauschen.

Ich bin noch immer fasziniert von dem System – Bienenstaat, von den Fähigkeiten der Bienen und zu guter Letzt von der Entstehung eines so wunderbaren Nahrungsmittels.
Durch die Bienen bin ich nun viel näher an den Abläufen in der Natur dran. Ich weiß zum Beispiel mittlerweile, dass es Sommer- und Winterlinden gibt, wann diese blühen; dass sie viel Nektar liefern, aber kaum Pollen erzeugen. Das alles verstärkt mein Bedürfnis, mich für eine intakte Umwelt einzusetzen.

Flattr this!

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.