Die Schwarmzeit geht wieder los – Bitte meldet Euch bei uns!

Liebe MünchnerInnen,

jedes Frühjahr erleben wir, dass Teile von Bienenvölkern ausschwärmen, um sich eine neue Wohnung zu suchen. Die Hauptschwarmzeit der Bienen liegt im Mai. Nach dem Auszug lassen sie sich in der näheren Umgebung meist in einigen Metern Höhe am Ast eines Baumes nieder. Dies könnte in etwa so aussehen:

Schwarm im Frühling

Schwarm im Frühling

Sie haben einen Bienenschwarm gesehen? Melden Sie sich telefonisch bei uns!

Roland: 0171 353 4332

Martin: 0151 555 24833

Andreas: 0179 4928135

 

 

 

 

Ihr Summen ist in der Umgebung oft gut zu hören. Bevor das Bienenvolk jedoch fündig geworden ist und sich an einem anderen Ort seiner Wahl niederlässt, sind Sie gefragt.

Die meisten Bienenvölker können heute nicht mehr alleine überleben, ohne dass ein Imker für sie sorgt. Wenn Sie uns möglichst zeitnah mitteilen, sobald Sie einen Bienenschwarm entdeckt haben, helfen Sie dem Bienenvolk so, am Leben zu bleiben. Damit retten Sie die Tiere, die wir so notwendig in unserer Umwelt brauchen.

Es gibt keinen Grund, etwas zu befürchten. Geschwärmte Bienen sind friedlich. Sie sind in fröhlicher Umzugsstimmung und damit so sehr beschäftigt, dass sie nicht an Stechen denken.

Bienen sind keine Haustiere und lassen sich nicht einzäunen, anleinen oder belehren. Wir tun einiges dafür, dass unsere Bienen möglichst nicht ausschwärmen. Doch trotz aller Maßnahmen kann es gelegentlich vorkommen, dass mal ein Schwarm entwischt.

Wenn Sie einen Bienenschwarm in einem der Münchner Stadtteile sehen, können Sie unsere Ansprechpartner für Schwärme einfach telefonisch kontaktieren. Wir schicken dann umgehend einen erfahrenen Imker vorbei, um den Schwarm einzufangen. Damit geben Sie den Bienen eine realistische Chance zu überleben.

Für Interessierte hier noch einige weitere Informationen über das Schwarmverhalten der Bienen.

Dieses Schauspiel ist der natürliche Vermehrungsweg der Honigbiene. Besonders starke, gesunde Bienenvölker schwärmen häufiger, vor allem dann, wenn der Platz in ihrer aktuellen Behausung zu eng geworden ist. Eine Reihe von erfahrenen Späher-Bienen sind nun für einige Zeit damit beschäftigt nach neuen geeigneten Behausungen zu suchen, diese zu besichtigen und zu bestimmen, welche der gefundenen Plätze das am besten geeignete neue Zuhause darstellt. Es ist interessant, zu beobachten, dass die Bienen untereinander demokratisch abstimmen, welcher Platz ihnen am besten zu sein scheint.

Die Gründe dafür, dass Bienen ohne Hilfe von Imkern nicht überleben können, sind durch vielfältige Eingriffe des Menschen hervorgerufen. In erster Linie sind es züchterische Maßnahmen, die in erster Linie auf hohen Honig-Ertrag und  Friedlichkeit ausgerichtet sind. Zu deren Gunsten wird die Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten vernachlässigt. Die kann man ja behandeln. Sie müssen aber auch behandelt werden, sonst geht das Bienenvolk ein.

Dazu kommt, dass in landwirtschaftlichen Monokulturen den Bienen oft ein nicht ausreichendes Trachtangebot zur Verfügung steht. Wurde ein Feld abgeerntet, ist plötzlich ihre Nahrungsquelle fort. Hinzu kommt der massive Einsatz von Neonikotinoiden und anderen Pestiziden in der Landwirtschaft, die das Orientierungsvermögen der Bienen so weit schädigen, dass sie zu ihrem Bienenstock nicht mehr zurück finden. Auch die Verbreitung der ursprünglich in Asien beheimateten Varroa-Milbe und von ihnen übertragene Viruskrankheiten kommen hinzu.

Wenn Sie den Bienen also etwas Gutes tun möchten, rufen Sie bitte an. Um alles Weitere kümmern wir uns dann.

Wir möchten alle Tierfreunde, die sich für das Überleben von Bienen einsetzen wollen, ermuntern, alle Möglichkeiten wahrzunehmen, die zum Verbot von bienenschädigenden Substanzen wie Neonikotinoiden oder Glyphosat führen. Nachdem das EU-Parlament sich vor kurzem für eine weitere Zulassung des von der Internationalen Agentur für Krebsforschung als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuften Glyphosats ausgesprochen hat, versuchen aktuell beispielsweise Campact oder das Umweltinstitut München mit einem Appell an den Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) auf das Verbot von Glyphosat hinzuwirken. Auch Sie können beide Aufrufe unterzeichen!

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Stadtteilhonig & Buchkultur. Eine Verkostung von Honig und Literatur.

Honig der nach München schmeckt? Oh ja! Das ganze Jahr über sammeln Bienen auch in Ihrem Stadtteil Nektar. Sie reinigen, verfeinern und produzieren leckeren Honig mit Lokalkolorit: man schmeckt die Blumen Ihres Viertels! Das Stadtteilhonigprojekt engagiert sich nicht nur für die Honigbienen unserer Stadt. Wir wollen auch die Ökosysteme unserer lokalen urbanen Umgebung erkunden und in Zukunft gemeinsam mit MünchnerInnen ökologische und ethische Fragen diskutieren. Einen Anfang machen wir mit der Verkostung unseres Stadtteilhonigs garniert mit literarischen Blüten rund um die Biene. Dazu gibt es Raum für Diskussion und Austausch, zu dem wir alle herzlich einladen.

13. April • 19 Uhr

Wortwahl. Reichenbachstraße 15

Die Buchhandlung Wortwahl gibt dem Stadtteilhonig ein Zuhause. Hier kann er erworben werden, solange der Vorrat reicht.

Außerdem bei Wortwahl: Griechische Sagen – eine Lesung mit Susanne Inkiow Am 12. Mai um 17.00 Uhr • Für Kinder ab 7 Jahren.

Stadtteilhonig und Buchkultur. Eine Verkostung von Honig und Literatur.

Stadtteilhonig und Buchkultur. Eine Verkostung von Honig und Literatur.

 

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Stand der Wissenschaft zum Schwänzeltanz

In einem spannend geschriebenen Artikel fasst der Journalist Raul Rojas den aktuellen Stand der Wissenschaft zum Thema Schwänzeltanz zusammen. Er ermöglicht uns einen Einblick weswegen auch noch Jahrzehnte nach Karl von Frisch die Faszination ungebrochen bleibt und wir weit davon entfernt sind die Kommunikation der Bienen zu verstehen.

Zum Artikel „Die Symbolische Kommunikation der Bienen“ bei Telepolis.

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SZ-Reportage zur Situation der Imker in Apulien

In der Oster-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung befand sich im Wirtschaftsteil eine ganzseitige Reportage über die aktuell Situation der Imker in Apulien. Überraschenderweise geht es aber nicht um den kleinen Beutenkäfer. Wir empfehlen diesen Blick über den eigenen Tellerrand hinaus:

SZ-Reportage „Stummer Frühling“

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Redebeitrag der Imker auf der Wir-habens-satt-Demo

Redebeiträge zur Wir-habens-satt-Demo von Christoph Koch (DBIB), Micha Grolm (Bioland) und Thomas Radetzki (Mellifera) am 17.1.15 in Berlin zwischen Bundeskanleramt und Reichstag

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