Die Schwarmzeit geht wieder los – Bitte meldet Euch bei uns!

Liebe MünchnerInnen,

Möglicherweise hat Sie ein umherfliegendes Insekt auf diese Seite klicken lassen, vielleicht auch eine ganze Horde.

Hier sind Sie richtig!

Wir Stadtimker möchten Sie dabei unterstützen, Bienen, Wespen und verwandte Insekten am Leben zu erhalten, sinnvoll mit den Tieren umzugehen und eine gute Lösung für Ihr Anliegen zu finden.

Bevor Sie zum Telefon greifen, lesen Sie bitte die folgenden Hinweise.

Wenn Sie eine frei hängende Schwarmtraube gefunden haben, handelt es sich sicher um Honigbienen. Nur diese bilden die typischen Schwärme. Interessierte finden bei uns eine kleine Einleitung zum Schwarmverhalten oder weitere Infos bei wikipedia.

Hier kommen Sie zu den Schwarmfang-Telefonnummern, wenn Sie sich ganz sicher sind eine frei hängende Schwarmtraube gesichtet zu haben.

 

Um Sie in allen anderen Fällen beraten und Ihnen weiterhelfen zu können, ist es wichtig herauszufinden, um welche Insekten es sich handelt. Sind es Bienen oder Wespen? Sind es Honigbienen oder Wildbienen?

Um welches Insekt handelt es sich – Wie geht man am besten vor?

Eine ruhig sitzende oder krabbelnde einzelne Biene oder Wespe kann man gut beobachten und nach Möglichkeit auch fotografieren. Bei herumfliegenden Insekten ist es für ungeübte Beobachter schwerer zu erkennen, um was für ein Tier es sich handelt.

Unser Tipp: Halten Sie vorsichtig auf dem Boden im Umkreis von ein bis zwei Metern um den Nesteingang herum Ausschau nach einem toten Exemplar! Entweder mit einem Fernglas oder aber mit langsamen und ruhigen Bewegungen um das Nest herum agieren. Mit dem Fernglas kann auch der Nesteingang beobachtet werden, wo die Insekten zur Landung langsamer werden.
Meist geht es um die Frage: Sind es Bienen oder Wespen. Auf den folgenden Bildern kann man die Unterschiede zwischen Bienen und Wespen recht gut erkennen. Dabei kommt es weniger auf die Größe an. Es gibt große und kleine Wespen und es gibt große und kleine Bienen. Farbe und Gestalt sind wichtiger.

Honigbienen

Honigbiene

Honigbienen sind braun bis schwarz, teilweise mit orangen Bändern um den Hinterleib. Meist haben sie einen pelzigen Oberkörper. –  hier geht es weiter bei Honigbienen

 

 

Wespe

Wespe

Wespen sind signalgelb mit schwarzen Mustern. Sie haben einen glatten Oberkörper und keine erkennbare Behaarung. –  hier geht es weiter bei Wespen

 

 

Wildbienen gibt es viele verschiedene, Aussehen und Größe sind daher nicht einheitlich (Verschiedene Bilder und Beschreibungen von Wildbienenarten finden Sie hier). Da die meisten als Einzelgänger leben, ist die Unter­scheidung gelegentlich anhand der Anzahl der Insekten am Nest möglich. Hummeln zählen auch zu den Wildbienen und sind aufgrund ihrer Behaa­rung und Körperform oft gut zu erkennen . – hier geht es weiter bei Wildbienen

Neben Form und Gestalt hilft bei der Unterscheidung:

  • Honigbienen ziehen als Schwarm in eine neue Behausung ein. In einer belebten Stadt geschieht das oft nicht ohne Beobachter. Mehrere tausend Honigbienen sammeln sich dann an einem Ort um in die neue Nisthöhle einzuziehen. Im weiteren Verlauf sind dann am Eingang regelmäßig zahlreiche ein- und ausfliegende Bienen zu sehen. –  hier geht es weiter bei Honigbienen
  • Bei den Wespen hingegen zieht im Frühjahr nur eine Königin ein und fängt dann alleine an das Nest zu bauen und Nachkommen großzuziehen. Ein solches Nest bleibt oftmals wochenlang unbemerkt, da es sich langsam entwickelt.  –  hier geht es weiter bei Wespen
  • Auch Wildbienen beziehen ihre Nisthöhle im Frühjahr als Einzelgänger (ganz unter­schiedliche Formen). – hier geht es weiter bei Wildbienen

Wie geht es nun weiter?

Ihre Entscheidung fällt auf Honigbiene

Handelt es sich um einen frei hängenden Schwarm  –  Hier finden Sie Telefonnummern von Stadtimkern, die Bienen retten und Schwärme einsammeln möchten.

Sind die Bienen bereits in eine Höhle eingezogen oder gerade dabei einzuziehen?  –  Hier finden Sie Telefonnummern von Stadtimkern, die Bienen und verwandte Tiere beobachten und Sie beraten möchten.

Ihre Entscheidung fällt auf Wespe

Wespen spielen eine wichtige Rolle im komplexen Zusammenspiel der Natur und sind daher auf jeden Fall schützenswert. Uns ist daran gelegen die Wespen und deren Nester zu erhalten. Wir entfernen daher keine Nester, töten diese Tiere nicht und geben auch keinerlei Ratschläge diesbezüglich. Je nach Situation können wir allerdings mit verschiedenen Hinweisen (eigene Verhaltensweise, Insektengitter, Umlenkung von Ein- und Ausflug und weitere Tipps) unterstützen oder gar eine Umsiedlung vornehmen.

Sonderfall Hornissen – diese sind gesetzlich besonders geschützt. Nester und Insekten dürfen nicht gestört oder entfernt werden. Am Besten kontaktiert man die Münchner Feuerwache 6 in Pasing. Von Fall zu Fall wird dann entschieden und entsprechende Maßnahmen werden vor­genommen (z.B. Absperrmaßnahmen, Umsiedlung). Sie können auch versuchen einen Kammer­jäger zu kontaktieren. Alle uns bekannten Kammerjäger sind mit den gesetzlichen Regelungen vertraut und handeln entsprechend.

Wespe ist nicht gleich Wespe.

Die wichtigsten Merkmale:

  • Nur zwei Wespenarten besuchen uns am Tisch und ärgern uns damit. Die anderen ernähren sich ausschließlich von Insekten und haben damit eine wichtige Funktion in der Natur.
  • Es gibt kurzlebige (bis ca. August) und langlebige (bis ca. Oktober) Wespenarten. Die Nester der kurzlebigen Wespen sind also schon wieder leer wenn der Sommer richtig beginnt.
  • Manche Nester werden nur so groß wie ein Tennisball (Feldwespen), andere kommen gut auf Medizinballgröße.
  • Manche Wespenarten bauen Nester immer in dunklen Höhlen, andere offen hängende Nester. Letztere sind die harmloseren, aber leider fast immer die Leidtragenden, da deren Nester früher bemerkt und oft entfernt werden.

Stellen Sie sich vor einem Anruf bitte folgende Fragen und unterstützen Sie uns dabei, Ihnen schnell weiterhelfen zu können:

  • Wie viele Insekten sind innerhalb von 10 Sekunden am Flugloch zu sehen (1, ca. 10, über 20)?
  • Fliegen alle Insekten in das gleiche Loch oder in verschiedene?
  • Wenn ein Nest zu sehen ist, welche Größe (Tennisball/Fußball), Form und Farbe?
  • Wo befindet sich das Nest vermutlich (Rolladenkasten, Dachbalken, Boden, Hecke usw.)?

Je nach Situation und Wespenart kann ein ausgebildeter Wespen- und Hornis­senfachberater vorbeikommen und ein Nest umsiedeln. Dies ist allerdings nur in einem begrenzten Zeitfenster sinnvoll. Geschieht die Umsiedlung zu früh, dann überlebt die Königin nicht und damit auch das Nest nicht. Wartet man zu lange, ist das Nest bereits zu groß. Es kann dann nicht mehr umgesiedelt werden. Umsiedlungen werden daher nur bis Mitte Juni vorgenommen. Der frühest mögliche Zeitpunkt ist je nach Witterung und Wespenart unterschiedlich. Wir beraten Sie diesbezüglich gerne telefonisch.

Bitte melden Sie sich bei Interesse an einer kostenlosen Beratung bei

Sebastian R.: 0157 74 72 30 27 (Mo-Fr ab 17:30 Uhr, Sa u. So ab 10 Uhr).

Ihre Entscheidung fällt auf Wildbiene

Alle Wildbienen sind gesetzlich besonders geschützt. Nester und Insekten dürfen weder gestört noch entfernt werden.

Wir setzen uns dafür ein, Wildbienen immer zu belassen. Sie sind eine ungefährliche Möglichkeit zur Naturbeobachtung für Groß und Klein. Jeder Mensch wird in seinem Leben auf verschiedenste Insekten stoßen. Ein möglichst früher und nicht von Angst geprägter Kontakt hilft Kindern später beim Umgang mit diesen wertvollen Insekten. Wildbienen sind sehr friedfertig, da sie keine Vorräte zu verteidigen haben. Viele Wildbienen haben einen derart zarten Stachel, dass sie nicht mal in die Haut des Menschen stechen können.

Wir beraten Sie sehr gerne, wenn Sie Fragen zu Wildbienen haben.

Sebastian R.    0157 74 72 30 27 (Mo-Fr ab 17:30 Uhr, Sa u. So ab 10 Uhr)
Martin L.    0151 56 50 33 58
Julia W.    julia (bei) o – pflanzt – is (punkt) de

Das Schwarmtelefon der Stadtimker

Wir versuchen einen Stadtimker zu finden, der den Bienenschwarm fängt und sich um ein neues Zuhause kümmert. Falls das nicht möglich ist, werden wir Ihnen zeitnah Rückmeldung geben und mit Ihnen weiteres Vorgehen durchsprechen.

Folgende Informationen benötigen wir von Ihnen, um schnell mit der richtigen Ausrüstung und geeigneten Hilfsmitteln ausrücken zu können:

  • Ansprechpartner, Vorwahl und Telefonnummer
  • Adresse und kurze Beschreibung der Lokation
  • Ist der Bienenschwarm öffentlich zugänglich?
  • Wann wurde der Schwarm gesichtet (vor 2 oder 12 Stunden, gestern)?
  • Angabe von Ort und Höhe (z.B. am Baum in ca. 6 Meter Höhe, an einem Gebäude, folgendermaßen erreichbar, …)
  • Wurden bereits andere Stellen oder die Feuerwehr informiert?

Roland P.    0171 35 34 33 2
Martin V.    0179 66 43 54 3 (Mo – Fr ab 17:30, Sa. und So ganztägig)

­Bienenbeobachtung / Beespotting der Stadtimker

Wir wollen auf sich gestellte Bienenvölker beobachten und dokumentieren, die ohne Hilfe des Menschen überleben müssen. Zum Beispiel, wenn Sie sich ein unzugängliches zuhause gesucht haben.

Sebastian R.    0157 74 72 30 27 (Mo-Fr ab 17:30 Uhr, Sa u. So ab 10 Uhr)
Felix R.    0177 45 45 59 4

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Thementag im Museum mit den Stadtimkern

Das Deutsche Jagd- und Fischereimuseum in München beschäftigt sich diesen Sommer im Rahmen einer Sonderausstellung mit der Faszination Biene:

„Bienen – Bestäuber der Welt Fotografien von Heidi & Hans-Jürgen Koch“.

http://www.jagd-fischerei-museum.de/ausstellungs-archiv/bienen-bestaeuber-der-welt/

Am Thementag Honig im Rahmen dieser Ausstellung habt Ihr Gelegenheit bei uns am Stand vorbeizuschauen!

Also, gleich in den Kalender damit … :  14.05.17

Und dann …

  • Von Bienen gebaute echte Waben in die Hand nehmen
  • Bilder von unseren Lieblingen und unserer Lieblingsbeschäftigung sehen,
  • Infos einholen, wie wir den „Majas“ dieser Welt helfen können und warum es bestäubende Insekten immer schwerer haben,
  • … und vielleicht sogar noch ein Stück süßes Gold für die Lieben mitnehmen.

 

Kleine Rast nach Pollentransport

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Stadtteilhonig & Buchkultur. Eine Verkostung von Honig und Literatur.

Honig der nach München schmeckt? Oh ja! Das ganze Jahr über sammeln Bienen auch in Ihrem Stadtteil Nektar. Sie reinigen, verfeinern und produzieren leckeren Honig mit Lokalkolorit: man schmeckt die Blumen Ihres Viertels! Das Stadtteilhonigprojekt engagiert sich nicht nur für die Honigbienen unserer Stadt. Wir wollen auch die Ökosysteme unserer lokalen urbanen Umgebung erkunden und in Zukunft gemeinsam mit MünchnerInnen ökologische und ethische Fragen diskutieren. Einen Anfang machen wir mit der Verkostung unseres Stadtteilhonigs garniert mit literarischen Blüten rund um die Biene. Dazu gibt es Raum für Diskussion und Austausch, zu dem wir alle herzlich einladen.

13. April • 19 Uhr

Wortwahl. Reichenbachstraße 15

Die Buchhandlung Wortwahl gibt dem Stadtteilhonig ein Zuhause. Hier kann er erworben werden, solange der Vorrat reicht.

Außerdem bei Wortwahl: Griechische Sagen – eine Lesung mit Susanne Inkiow Am 12. Mai um 17.00 Uhr • Für Kinder ab 7 Jahren.

Stadtteilhonig und Buchkultur. Eine Verkostung von Honig und Literatur.

Stadtteilhonig und Buchkultur. Eine Verkostung von Honig und Literatur.

 

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Stand der Wissenschaft zum Schwänzeltanz

In einem spannend geschriebenen Artikel fasst der Journalist Raul Rojas den aktuellen Stand der Wissenschaft zum Thema Schwänzeltanz zusammen. Er ermöglicht uns einen Einblick weswegen auch noch Jahrzehnte nach Karl von Frisch die Faszination ungebrochen bleibt und wir weit davon entfernt sind die Kommunikation der Bienen zu verstehen.

Zum Artikel „Die Symbolische Kommunikation der Bienen“ bei Telepolis.

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SZ-Reportage zur Situation der Imker in Apulien

In der Oster-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung befand sich im Wirtschaftsteil eine ganzseitige Reportage über die aktuell Situation der Imker in Apulien. Überraschenderweise geht es aber nicht um den kleinen Beutenkäfer. Wir empfehlen diesen Blick über den eigenen Tellerrand hinaus:

SZ-Reportage „Stummer Frühling“

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